Die Sache mit dem Essen – was soll ich einkaufen und was ist gesund?

….ist gar nicht so einfach!

Essen ist für mich nicht nur Mittel zum Zweck – nein, es ist viel mehr! Eigentlich ist Essen alles! Aber nur, wenn es auch gut schmeckt! Kennt ihr das, wenn man gleich nach dem Frühstück wieder daran denkt, was man zu Mittag essen könnte? So geht es mir zumindest..irgendwie jeden Tag! Mein Tag dreht sich voll und ganz ums Essen. Und wenn das mal nicht so ist, dann stimmt was nicht mit mir!

Wer kennt ihn nicht? Den guten, alten Alltagsstress! Unter der Woche muss es also schnell gehen! Daher leben wir daheim frei nach dem Motto:

Gut geplant, ist halb gewonnen!

Um die Arbeitswoche essenstechnisch also halbwegs stressfrei zu überstehen, wird bei uns gut geplant. Samstags wird immer ein Essensplan für die kommende Woche geschrieben und danach auch gleich eingekauft. So ist der Kühlschrank mal gut voll. Für die Werktage wird dann oft am Vortag vorgekocht. So ist immer etwas Fertiges im Kühlschrank und Snacks, wie Obst, Gemüse, Hüttenkäse, Proteinriegel, etc. gibt es sowieso immer vorrätig.

Das gute an unserem Wochenplan ist, dass man immer je nach Gusto tauschen kann, es wird so geplant, dass Zutaten nicht

In Zeiten von Bioprodukten, Klimawandel, Umweltschutz, Tierschutz, Unverträglichkeiten, Allergien etc. ist es – für mich zumindest – oft echt nicht einfach sorgenfrei einzukaufen. Vor allem auch gesund einzukaufen. Was ist eigentlich gesund? Ich persönlich finde, dass “gesund” ein sehr relativer Begriff ist. Was für mich und meinen Körper gesund ist und ihm gut tut, passt für wen anderen vielleicht gar nicht. Wenn ich dann im Supermarkt vor den Regalen stehe, leuchtet alles in unzähligen Farben. Verpackungen und Etiketten lachen mich an, sind schön beschriftet und alle wollen mir einreden: Kauf mich, ich bin die bessere Wahl!

So…und was nun?

Vor ein paar Jahren wog ich noch gut 30kg mehr als heute. Es war ein langer und auch harter Kampf, bis ich den Weg in mein gesundes Leben gefunden habe!

Während eines langen Abnehmprozesses fand ich also heraus, was es für mich, und damit meine ich wirklich nur mich, bedeutet, gesund zu leben:

Neben Sport und Bewegung für meinen mentalen Ausgleich, beschäftigte ich mich intensiv mit Lebensmitteln, Inhaltsstoffen und ernährungswissenschaftlichen Aspekten. Was ist eigentlich in welchem Lebensmittel enthalten und wie wirkt sich das auf meinen Körper aus? Und Kalorien? Diese fiesen Männchen, die nachts das Gewand kleiner schneidern beschäftigten mich auch plötzlich!

Meine Ernährung änderte sich völlig! Fast Food, Fertiggerichte, der Lieferservice, Weiß- bzw. Vollkornmehl und Co wurden von meinem Speiseplan gestrichen. Zumindest für eine Zeit von ungefähr einem Jahr. (Nun esse ich schon auch gerne mal Pizza und Schokolade)

Gemüse, Obst, Eiweiß, sättigende Kohlenhydrate und gesunde Fette eroberten im Sturm mein Einkaufswagerl. Die Umstellung war hart. Echt hart! Meine Laune war im Keller, der Hunger groß, die Energie war flöten und ich sehnte mich nach Zucker und Fett!

Nach ca. 2 Wochen war alles anders. Ich fühlte mich pudelwohl, wollte Bäume ausreißen und war echt glücklich! So… nun bin ich vom eigentlichen Thema abgekommen! Hoppla!

Also… zurück zur Frage, was wir denn eigentlich kaufen sollen, bei so viel Auswahl? Meine Antwort für mich: Ich kaufe nur das was ich brauche! Und was brauche ich? –> Das, was auf meiner Einkaufsliste steht. Mir half der Einkaufszettel enorm, denn so befasste ich mich schon im Vorfeld mit der kommenden Woche und den Gerichten die ich kochen möchte. Nach diesem Plan wird bis heute eine Liste geschrieben und nur das auch dann eingekauft. Meine Regel: Zwei Dinge, die nicht auf der Liste stehen sind erlaubt – mehr nicht!

Worauf achte ich noch beim Kauf der Zutaten?

– Regionale und saisonale Produkte
– Gerne kommen auch Bio-Produkte auf den Tisch
– Lebensmittel mit wenig enthaltenem raffinierten Zucker
– Gute Fette dürfen schon drin sein
– Verpackungsarme Lebensmittel

Nicht immer werde ich diesen Aspekten gerecht, aber ich versuche es großteils mich daran zu halten.

Interessiert euch wie so ein Plan für die Woche aussieht?

In diesem SINNE …. Mahlzeit!

Eure

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