Roggen-Dinkel Brot

Mein erstes Brot-Rezept, das durch Probieren und Experimentieren entstand, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.
Zuerst habe ich mich in Büchern, Onlinemagazinen und auf Blogs informiert, worauf zu achten ist, damit ich mich mit den Basics vertraut machen kann.
Ziemlich schnell war mir dann klar: Ich versuchs einfach und schau was passiert! Und hier möchte ich es nun gerne mit euch teilen – meinen Versuch. 🙂
Es ist ja voll modern Sauerteigbroten einen Namen zu geben, das habe ich aber ausgelassen! 🙂

Für den Teig braucht ihr 50g vom Anstellgut. Wie das funktioniert und was ihr dafür braucht, findet hier im Blogbeitrag! Am Ende habt ihr dann ein ca. 800g schweres Brot und gut eingepackt hält es locker eine Woche. Wir haben es aber meistens nach 3 Tagen aufgegessen.

Um das Dinkel-Roggen Brot zu backen, müsst ihr einen Vorteig zubereiten.

Für den Vorteig braucht ihr:
– 200g Roggenmehl – am besten Vollkorn und kein glattes
– 220ml lauwarmes Wasser
– 50g Sauerteig – Anstellgut

1. In einer Schüssel vermischt ihr zuerst das Anstellgut mit dem Wasser und gebt dann das Mehl dazu. Nun ist es wichtig, dass der Vorteig warm gehalten wird. Ihr könnt die Schüssel nun in eine große mit heißem Wasser gefüllte Schüssel stellen oder gut in dickeres Tuch oder Geschirrtücher einwickeln.
2. Die Ruhezeit an einem warmen Ort beträgt nun ca. 3-3,5 Stunden. Ich habe den Vorteig auch schon 5 Stunden gelassen, weil ich auf ihn vergessen habe. Er hat es mir auch sehr gnädig verziehen.

So sieht bei mir der Vorteig aus!



Hat der Vorteig fertig geruht, macht ihr euch an den Brotteig. Dafür braucht ihr:
– 200g glattes Dinkelmehl
– 50g Roggenvollkornmehl
– 1 EL Zucker
– 250ml lauwarmes Wasser
– 1 EL Salz
– 1 Packerl Trockenhefe
– 1 EL Brotgewürz

Zusätzlich braucht ihr noch 100g Roggenvollkornmehl.

1. In der letzten halben Stunde der Ruhezeit eures Vorteiges mischt ihr das Wasser mit dem Zucker und der Hefe in einem Glas an und lasst es auch zugedeckt stehen. Den Zucker braucht die Hefe, um sich schnell vermehren zu können. Der Zucker ist sozusagen das Futter für die Trockenhefe.
2. Nach den 30 Minuten vermischt ihr den Vorteig mit dem Hefewasser und den Zutaten des Brotteiges und lasst die Masse nun nochmal 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen.

3. Nach dieser Stunde seht ihr, dass der Teig sich vermehrt hat. Nun ist er bereit um weiter verarbeitet zu werden. Ihr vermischt nun den Brotteig mit dem Roggenmehl und legt das Brot in ein Gärkörbchen oder in einen Topf. Infos zum Topf seht ihr auch am Blogpost mit den wichtigsten Infos.
4. Wichtig ist, dass ihr das Brot gut mit Mehl einstäubt oder das Körbchen bzw. den Topf mit einem sauberen Geschirrtuch auslegt.
5. Damit das Brot nun die Form annimmt, lasst das Brot in der Form nochmal 30 Minuten ruhen.
6. Am Ende der letzten halben Stunde heizt ihr das Backrohr auf 250 Grad Umluft auf.
7. Nun kippt ihr das Brot aus dem Gärkörbchen auf ein Backpapier und schneidet es mit der Spitze eines scharfen Messers wie gewünscht ein. Stellt eine kleine Schüssel mit Wasser unter das Backblech auf einen Rost oder gebt ein paar Eiswürfel in den Ofen. Dann wird die Kruste knuspriger und die Krume flaumiger!

So sieht das Brot aus, wenn ich es aus dem Gärkörbchen gekippt habe.


8. Jetzt gebt ihr das Brot für 15 Minuten in den Ofen. Nach 15 Minuten reduziert ihr die Hitze auf 180 Grad für weitere 20 Minuten. Nach den 20 Minuten reduziert ihr nochmal auf 150 Grad und lasst es nochmal für 10 Minuten fertig backen. Merkt ihr zwischendurch, dass das Brot zu dunkel wird, deckt es mit Alufolie ab, dann wird es nicht schwarz bzw. zu dunkel.
Tipp: Backt ihr im Topf: Den Topf mit vorheizen im Backofen und dann die Schritte einfach wie mit der Variante ohne Topf durchführen. Den Deckel lasst ihr die ganze Zeit am Topf.
9. Nun nehmt ihr das Brot aus dem Ofen und lasst es auskühlen.

Jetzt dürft ihr das Brot aufschneiden und geniiiiiießen!!!



Eure

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