Puddingtarte mit Erdbeeren und Apfelrosen

Vor einigen Jahren hatte war ich absoluter Fan von Blätterteig. Es gab Strudel, Strudel und noch mehr Strudel. Süß oder salzig – alles war dabei.
Außerdem lassen sich damit hervorragend schnelle Snacks und Häppchen zubereiten.
Mein Liebling waren Apfelrosen – bis wir uns daran satt gegessen hatten.

Nun hatte ich mal wieder Lust auf Apfelrosen, aber in einer neuen Konstellation. Schon länger wollte ich mal wieder eine Tarte machen, eine Schicht Pudding darauf verteilen und mit Erdbeeren belegen. Eigentlich ein absoluter Klassiker zu dieser Jahreszeit, wenn man den Tarte- mit Biskuitboden austauscht.
Letztendlich also entstand eine Puddingtarte mit Erdbeeren, die ich mit Apfelrosen belegt habe. Ob das zusammenpasst, muss jeder für sich entscheiden. Ich muss ehrlich sagen – es hat besser geschmeckt als ursprünglich angenommen. 🙂

Ich will euch also nicht lange aufhalten! Macht die Tarte und überzeugt euch selbst davon!! 🙂
Ihr solltet die Tarte evtl. schon am Vortag zubereiten und dann am Tag, an dem ihr sie essen wollt erst dekorieren.

Für eine Tarte mit 22-24 cm Durchmesser braucht ihr:
– 250g Dinkel- oder Weizenmehl
– 100g kalte, gewürfelte Butter+
– 50g gemahlene Nüsse – bei mir waren es Mandeln
– 50g Birkenzucker
– 1 Ei
– Prise Salz

– 500ml Magermilch
– 1 Sackerl Vanillepuddingpulver
– 5 EL Birkenzucker
– 250g Magertopfen

– 200g Erdbeeren halbiert
– 2 Äpfel geviertelt und dann in 2- 3 mm dünne Scheiben geschnitten
– Saft einer halben Zitrone
– 2 El Birkenzucker
– 1 TL Zimt

Und so gehts:
1. Die Zutaten für den Boden – Mehl, Butter, Zucker, Ei und Salz am besten in einer Küchenmaschine mit dem Knethaken verrühren. Ihr könnt auch einen Handmixer mit dem passenden Knethaken dafür verwenden. Das ist deshalb besser als mit der Hand zu kneten, weil der Teig dabei nicht so warm wird.
2. Nun kommt der Teig ca. 1 Stunde in Frischhaltefolie in den Kühlschrank.
3. Der Pudding wird jetzt nach Packungsangabe zubereitet. Ihr verrührt das Puddingpulver mit 5 El der Milch, kocht die restliche Milch mit dem Zucker auf und gebt dann das Pulver dazu. Jetzt ca. 2 Minuten rühren, bis die Masse eindickt. Den Pudding abkühlen lassen und dann mit dem Topfen verrühren.
4. In der Zwischenzeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf der Arbeitsfläche zwischen zwei Lagen Backpapier mit einem Nudelholz ausrollen.
5. Die Tarteform mit Backpapier auslegen und den Teig in die Form legen und vorsichtig mit den Fingern in die Ecken und an die Ränder drücken. Alles mit der Gabel mehrmals einstechen.
6. Der Teig wird jetzt bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze für ca. 20-25 Minuten gebacken. Ich beschwere den Teig mit Linsen oder ungekochten Kichererbsen. Ihr könnt ihn auch so backen, aber dann wird er evtl. etwas eingehen und ungleichmäßig – was ich absolut nicht schlimm finde.
7. Den Teig erkalten lassen und dann die Puddingcreme darauf verteilen und alles am besten über Nacht oder mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
8. Für die Apfelrosen die Apfelscheiben mit Zucker und Zimt vermischen und dann in einer Schüssel mit warmen Wasser bedecken. Den Zitronensaft jetzt in das Wasser pressen, so werden die Zitronen nicht braun. Ihr könnt die Äpfel ruhig auch über Nacht stehen lassen.
9. Zumindest sollten die Äpfel 1 Stunde einweichen. Dann können sie bestens eingedreht werden.
10. Jetzt werden immer 6 Apfelscheiben überlappend in einer Reihe aufgelegt und dann von einer Seite aufgerollt, sodass eine Rose entsteht.
11. Die Apfelrosen verteilt ihr nach Lust und Laune auf dem Pudding und drückt sie ein wenig in die Creme, damit sie auch halten und nicht auseinanderfallen.
12. Zuletzt die Erdbeeren am Rand oder wo auch immer ihr mögt, verteilen.
13. Anschneiden und genießen!

Eure


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