Brioche Burger Buns

Sommerzeit = Grillzeit

Das trifft auf unsere Sommer definitiv zu, vor allem seitdem wir einen eigenen kleinen Garten haben. Da wir bei uns zwar keinen Kohlegrill benützen können, grillen wir mit einem E-Grill, aber das macht gar nichts. Allein das Feeling draußen auf der Terrasse am Griller zu stehen, lässt mich Berge versetzen und mein Outdoorcooking-Herz höher schlagen.

Wir grillen gern viel Gemüse, Grillkäse und Erdäpfel, aber auch Hühnerfilet, Würstel und selten mal ein Steak.
Seit kurzer Zeit sind wir aber dem Grillen von Burger verfallen. Die gekauften Burger Buns finde ich aber oft nicht mal annähernd so gut selbst gemachte. Sie sind gesünder, enthalten keine künstlichen Konservierungsstoffe und schmecken einfach gigantisch.

Diesmal hatten wir richtig Lust auf süßlichere Brioche Buns – ganz nach American Style. Gefüllt wurden sie ganz klassisch mit Rinderfaschiertem, Paradeiser, Salat, Gurkerl, Speck und Zwiebel.
Saucen! Ja – Saucen dürfen bei uns nicht fehlen. Im Sommer haben wir immer ein ganzes Fach voll mit Saucen. Ich bin ja eine von denen, die sich beim Grillen auch gerne nur von Grillbrot und Saucen ernähren könnte. Saucen und Brot und ich bin glücklich!


Aber zurück zum Burger – die Buns sind einfach, himmlisch und brauchen nicht so lange! Es zahlt sich also definitiv aus Buns selber zu machen. Auch wenn ihr spontan entscheidet Burger zu grillen – die Buns selbst zu machen geht sich locker aus. 🙂
Und wenn ihr plant Burger zu machen, dann könnt ihr den Teig ruhig länger gehen lassen. Je länger die Gehzeit ist, desto besser werden die Buns.


Für ca. 8 Buns brauchst du:
– 350g glattes Mehl – Dinkel- und Weizenmehl können auch gemischt werden
– 140 ml fettarme Milch + 1 EL Milch
– halber Würfel Hefe/Germ
– 1 EL Zucker für die Hefe
– 2 EL Zucker für den Teig
– 125g weiche Butter
– 1 Ei
– 1 Dotter
– 2 El Sesam
– 2 EL Salz


Und so gehts:
1. Milch in einem Topf lauwarm erwärmen. ACHTUNG: Nicht heiß machen lassen, denn die Hefebakterien können sich dann nicht entfalten.
2. Die Hefe und den EL Zucker dazu geben und alles gut miteinander verrühren.
3. Für 15 Minuten stehen lassen, bis die Hefe zu arbeiten und gehen beginnt.
4. Mehl mit dem restlichen Zucker, der Butter und dem Ei in einer Schüssel verrühren. Ich mache das immer in der Küchenmaschine, geht aber auch von Hand gut.
5. Jetzt die Hefemilch dazugeben und alles miteinander vermengen.
6. Der Teig ist dann fertig geknetet, wenn er sich leicht von der Schüssel löst und nicht mehr klebt.
7. In der Schüssel jetzt zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Wenn die Zeit bleibt, gerne auch länger.
8. Nach der Gehzeit den Teig in 8 gleich schwere Teile teilen und zu Buns formen.
9. Die geformten Buns nochmal ca. 15-20 Minuten ruhen lassen.
10. Den Dotter mit dem EL Milch in einem Schüsserl verrühren und dann mit einem Pinsel die Buns bestreichen.
11. Sesam darüber streuen und im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 25 Minuten backen. Wenn sie zu schnell dunkel werden, deckt sie mit etwas Backpapier ab. Die Hitze nicht reduzieren.
12. Kurz auskühlen lassen, aufschneiden und belegen.
13. Bleiben Buns übrig, kannst du sie einfrieren oder am nächsten Tag zum Frühstück mit Honig oder Marmelade genießen!


Eure


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