Herrlichste Linzer Augen

Ihr Lieben!
Heute beginnt bei mir offiziell die Weihnachtszeit. Der 1. Dezember hat hier immer etwas besonders Magisches.
Alle Lichterketten leuchten, die 1. Kerze am Adventkranz strahlt in ihrem Glanz, es duftet in der ganzen Wohnung nach Keksen und wir öffnen die erste Tür unseres Adventkalenders.
Ja – wir haben beide einen Adventkalender, auch wenn wir schon groß sind.
Dieses Ritual am Abend nach einem anstrengenden Tag liebe ich einfach. Es weihnachtet so wunderschön.

Vergangenes Wochenende haben wir schon fleißig Kekse gebacken, Weihnachtslieder gehört, laut – falsch und mit Begeisterung mitgesungen und uns auf den ersten Adventsonntag vorbereitet, denn was ist ein erster Adventsonntag bitte ohne Kekse zum Frühstück, zu Mittag und zum Abendessen?



Heute, ein paar Tage später sind nur mehr wenige Kekse in den Keksdosen, was so viel heißt wie – auf gehts, neue Kekse wollen gebacken werden.

Ganz klassisch und weil meine Schwester und ich sie besonders lieben, war die erste Sorte unserer Keksbäckerei unsere geliebten Linzer Augen.

Es versteht sich – mit eigens gemachter Marmelade aus dem Sommer, nämlich Marillen– und Erdbeermarmelade. Auf Preiselbeeren steh ich in Keksen nicht so sehr muss ich sagen.

Ich will euch das Rezept unserer Lieblinge nicht vorenthalten, denn die Linzer Augen sind ein paar Tage später einfach am besten!!!

Für ca. 2 Blech braucht ihr:
Für den Teig:
– 270g kalte Butter
– 330g glattes Mehl
– 100g Kristallzucker
– 2 Pkg. Vanillezucker
– 3 Dotter
– Zitronenschale einer Zitrone

Für die Fülle:
– Marmelade nach Wahl zum Bestreichen

– Etwas Staubzucker zum Bestreuen


Und so schnell sind sie gemacht:
1. Die Butter würfeln und mit den restlichen Teigzutaten zu einem Teig kneten. Das geht per Hand oder mit dem Knethaken einer Küchenmaschine.
2. Die Teigkugel flach drücken und in Frischhaltefolie (oder für zero waste Fans wie ich es bin – in ein verschließbares Geschirr) geben und im Kühlschrank für ca. 1 Stunde – 1h 15min kühlen.
3. Aus dem Kühlschrank nehmen und auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen. Der Teig soll noch gut 3-4mm hoch sein, damit man gut ausstechen kann.
4. Mit den Formen für Linzer Augen (meine habe ich erst bei Tchibo gekauft) die Kekse ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
5. Bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 8-10min backen. Nimm die Kekse dann heraus, wenn du glaubst die könnten noch 1 – 2 Minuten vertragen. Sie backen noch nach und werden somit nicht braun.
6. Die Kekse vom Blech nehmen und auskühlen lassen. Bei uns ging das super am Balkon, geht aber natürlich auch im Innenraum am Esstisch oder auf der Arbeitsfläche, nur dauert es hier ein bisschen länger.
7. Wenn die Kekse ausgekühlt sind, die Unterteile mit Marmelade nach Wahl bestreichen und einen Deckel vorsichtig darauf setzen.
8. Mit Puderzucker durch ein Sieb bestreuen und in einer Keksdose aufbewahren.

– ACHTUNG: Suchtgefahr! Lange sind sie bei uns absolut nicht haltbar! 😉

Ich hoffe, ihr werdet die Linzer Augen so lieben wie ich und findet Freude daran!!

Habt eine wunderschöne und leuchtende Adventzeit – auch wenn sie anders ist als sonst!

Alles Liebe



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